Peer-Mediation
Finanziert durch die KIWANIS-Clubs aus Salzburg
Wenn, wie in unserem Schulhaus, über 260 SchülerInnen ihre Zeit verbringen, dann kommt es natürlich zu Meinungsverschiedenheiten. Konflikte können dabei durchaus als Chancen für eine persönliche Weiterentwicklung gesehen werden.
Das ist Peer - Mediation:
- freiwilliges Gespräch mit Regeln und einem bestimmten Ablauf
- eine Art der Konfliktlösung
- faire Vereinbarungen finden Das lernen die SchülerInnen
- klar strukturierte Gesprächsmethoden
- Missverständnisse klären
- Konflikte objektiv betrachten
- Vermittlung zwischen Parteien Da funktioniert Peer- Mediation nicht
- bei Streit zwischen LehrerInnen und SchülerInnen
- bei schwerer Körperverletzung
- bei Notenkonflikten
- bei disziplinären Konflikten
Wie kommen die SchülerInnen zu einer Mediation?
Nachdem die Streitparteien eingesehen haben, dass sie ihren Streit beilegen wollen, gehen sie zur Konferenzzimmertür im 1. Stock und holen sich aus der Schütte ein Anmeldeformular für die Mediation. Darauf notieren sie ihren Namen und ihre Klasse und wählen ein Streitschlichter-Paar und werfen das Formular in den Postkasten. Jeden Tag leert ein/e Mediator/in den Postkasten aus.
Wenn sich SchülerInnen für eine Streitschlichtung angemeldet haben, spricht die MediatorIn die betreffenden SchülerInnen an und vereinbart mit ihnen einen Gesprächstermin. Die Gespräche finden entweder in der großen Pause oder nach Unterrichtsende im Streitschlichterraum im 2. Stock statt. Sollte ein Gesprächstermin nicht ausreichen, wird noch ein weiterer vereinbart.
Bilder von der Ausbildung der Peers

